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SCHAUMSTOFFE

Unterschied zwischen Kalt- und Heißschaum

  • Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Reaktionsart und der davon abgeleiteten Prozessgestaltung. Für Kaltschaum beträgt die notwendige Prozesstemperatur etwa 50° bis 70°C bei einem Druck von 3,5 bis 4 bar. Bei Heißschaum muss eine Prozesstemperatur von ca.180°C eingestellt und ein Druck von 1,5 bis 2 bar zugeführt werden. Anschließend muss der Schaum wieder auf ca. 35-55°C temperiert werden.

  • Der Kaltschaum muss sich nach dem Schaumvorgang einem Crash-Verfahren unterziehen. Der Schäumling wird dabei stark mechanisch verformt (gecrasht), z.B. in einem Walzprozess. Dabei werden die einzelnen Schaumblasen (Zellen) aufgebrochen. Man spricht hier auch vom Zellaufdrückverfahren. Daher sind Einschäumteile (z.B. Einleger zur Stabilitätsverstärkung oder Bezugsbefestigungen) nur begrenzt einsetzbar. Beim Heißschaum ist der Vorgang des Crashen nicht erforderlich, da der Heißschaum einen chemischen Zellbrecher in der Rezeptur beinhaltet.

Unterschied zw. Kalt und Heissschaum: Profil


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