KOMFORT
Komfortbewertung durch Probanden
Möchte man Fortschritte innerhalb verschiedener Entwicklungszyklen erkennen und dokumentieren, muss man sich geeignete Testpersonen, die so genannten Probanden, besorgen.
Wichtig: Es müssen von Zyklus zu Zyklus immer die gleichen Probanden eingesetzt werden. Zudem müssen sie ein möglichst breites Spektrum an Personenstaturen abdecken:
klein - zierlich
klein - kräftig
klein - gewichtig
groß - schlank
groß - kräftig
groß - gewichtig
Sitzriesen
Sitzzwerge
Entscheidungsträger
Beurteilungskriterien
Die Beurteilungskriterien können selbstständig erarbeitet und mit eigenen Fragen erweitert werden. Basis sollte aber immer der Fragenkatalog des Auftraggebers sein. In der Regel werden diese auch vorgegraben, ohne dass die bisher gesammelten Daten mit den neu erstellten Daten verglichen werden können.
Durchführung
Bei der Durchführung ist es wichtig, dass der gesamte Kriterienkatalog am besten auch immer vom gleichen Mitarbeiter moderiert wird. Anfang ist der Erklärungsbedarf noch bedeutend größer, wird aber von Prüfung zu Prüfung immer weniger. Wichtig ist die Lenkung der Probanden in Richtung der Fragestellung. Man muss bei der Erklärung eindeutig den Beurteilungspunkt hervorheben. Ein Interpretationsspielraum ergibt ein verfälschtes Ergebnis.
Weiterhin sollte man sich keinesfalls nur auf den Sitz an sich beschränken. Nachbarbauteile, Fußmatten, Lenkrad, Schaltung, Arm- und Fußablagen und auch die Pedalerie sind das erforderliche Umfeld für die Beurteilung.