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SCHAUMSTOFFE

Kaltformschaum

  • Formgeschäumter Polyurethan- Weichschaum

  • In seiner Zusammensetzung dem Heißschaum ähnlich

Herstellung

  • Exotherme Reaktion, d.h. das PU- Gemisch entwickelt durch die Reaktion die notwendige Prozesstemperatur

Charakteristische Merkmale:

  • Hohe Alterungsbeständigkeit

  • Gute Dauergebrauchseigenschaften

  • Hohe Sprungelastizität

  • Dünne, poröse Oberfläche mit hoher Festigkeit

Vorteile

  • Hohe Rohdichten und hohe Härtegrade erreichbar, daher besonders geeignet für Sitze

  • Extrem belastbar mit guten Dauergebrauchseigenschaften

  • Sehr gute Federungscharakteristik und Elastizität

Wesentliche Vorteile:

  • Geringer Energieverbrauch in der Produktion

  • Anlagen verschleißen weniger schnell, aufgrund einer hohen Prozessstabilität

  • Kürzere Zykluszeiten

  • Möglichkeit der Verwendung von Einlegern

  • Hinterschäumtechnik ist möglich

  • Extrem belastbar

Nachteile

  • Geometriebegrenzt einsetzbar, da dieser Schaum sog. "Zeitaufdrückverfahren" (Crash- Verfahren) unterworfen werden muss

  • Integration zusätzlicher Bauteile, wie Abspanndrähte schwierig


Die zwei gebräuchlichsten Varianten von Kaltschaum unterscheiden sich in ihrer Rezeptur durch den Einsatz verschiedener Isocyanate:

  • MDI (Diphenylmethandiisocyanat)

  • TDI (Toluylendiisocyanat)

TDI ist niedrig viskos, in der Regel klar und stechend riechend, während MDI-Sorten gelblich bis bräunlich gefärbt sind. Wegen des höheren Siedepunktes verdampfen sie nur wenig und sind deswegen im Herstellungsprozess gesundheitlich wenig bedenklich.

Zusätzlich sei an dieser Stelle der HP (High performance)-Schaum genannt, der als weiterentwickelter MDI-Schaum zu sehen ist. Er ist auch unter dem Namen Komfortschaum bekannt. Er hat eine verbesserte Zugfestigkeit, Bruchdehnung und Rohdichte, bei gleichzeitiger verminderter Schwingung.

Kaltschaum: Profil


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