top of page

SICHERHEIT

Freigabeprozedur SAB

Um einen Sitz für die Serie frei geben zu können, müssen Schussversuche im werkseigenen Schusscontainer durchgeführt werden. Dafür wird der Sitz in einen simulierten Fahrzeuginnenraum gesetzt. Anschließend wird ein Seitenaufprall simuliert, indem der SAB gezündet wird. Mit einer Hochgeschwindigkeitskamera wird das Öffnungsverhalten des Airbags mit den Öffnungszeiten festgehalten.

In einer sogenannten 45er Matrix werden drei ausgewählte Bezüge in den Varianten Sport und Normal getestet. Sowohl für einen linken als auch für einen rechten Sitz. Jeweils mit:

  • einem starken (OGL – obere Grenzlast), schwachen (UGL – untere Grenzlast) und normalen Modul,

  • einer starken, schwachen und einer Seriennaht am Bezug (SAB unter Bezug),

  • bei Hoch- Tief- und Normaltemperatur.

Jeder neue Bezug muss zusätzlich mit jeweils 6 Schüssen getestet werden. Hinzu kommt die Umweltsimulation (UWS). Sitze werden künstlich gealtert und anschließend auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Dieses Verfahren wird aus Kostengründen nur bei neuen Bezügen oder größeren Änderungen durchgeführt.

Freigabeprozedur SAB: Profil


bottom of page